Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid:

Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid:

Leistungsstarker Kombi mit 455 PS und bis zu 98 km elektrischer Reichweite

Der Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid kombiniert einen Vierzylinder-Benziner mit einem Elektromotor und erreicht eine Systemleistung von 335 kW beziehungsweise 455 PS bei einem Drehmoment von 709 Nm. Für Fahrer, die Wert auf effiziente Leistung und Alltagstauglichkeit legen, ist vor allem die elektrische Reichweite von bis zu 98 km nach WLTP entscheidend.

Antrieb, Leistung und elektrische Reichweite

Herzstück des Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid ist der kombinierte Antrieb aus Benzin- und Elektromotor, dessen Spezifikationen Volvo detailliert ausweist. Die Systemleistung liegt bei 335 kW, was 455 PS entspricht, während das maximale Drehmoment von 709 Nm über einen Allradantrieb auf die Straße gebracht wird. Die ADAC-Datenblätter zum V60 T8 Plug-in-Hybrid bestätigen diese Systemkennwerte. Beim Sprint aus dem Stand auf 100 km/h vergehen 5,4 Sekunden, wobei die elektronische Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h liegt. Volvo führt diese Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte in den offiziellen Spezifikationen des V60 Plug-in-Hybrid auf.

Die elektrische Seite des Antriebs wird von einer Traktionsbatterie mit einer nominellen Energie von 19 kWh getragen. Volvo beziffert die Batterieenergie mit 19 kWh und nennt eine elektrische Reichweite von bis zu 98 km im WLTP-Zyklus sowie bis zu 113 km innerorts. Der gewichtete kombinierte Stromverbrauch wird mit 12,1 kWh je 100 km angegeben, während die CO2-Emissionen gewichtet kombiniert bei 47 g/km liegen. Damit positioniert sich der V60 Recharge in einer Effizienzklasse, die im Vergleich zu konventionellen Benzinern oder Mild-Hybriden deutlich niedrigere Emissionen erlaubt.

Maße, Platzangebot und Fahrleistungen im Kombi-Alltag

Der Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid baut auf der aktuellen V60-Baureihe auf und teilt sich ihre Karosserieabmessungen mit anderen Motorisierungen. Die Länge beträgt 4778 mm, die Breite ohne Spiegel liegt bei 1850 mm, die Höhe bei 1432 mm und der Radstand bei 2872 mm. Der ADAC führt diese Außenmaße für den V60 T8 Plus Dark AWD Geartronic auf. Das Kofferraumvolumen wird mit 519 Litern bei aufgestellter Rücksitzbank angegeben und bleibt damit im Mittelklasse-Kombi-Segment äußerst konkurrenzfähig.

Beim Leergewicht liegt der V60 Recharge Plug-in Hybrid aufgrund der verbauten Hochvoltbatterie höher als die Mild-Hybrid-Versionen. Volvo nennt ein Leergewicht von 2070 kg und ein zulässiges Gesamtgewicht von 2530 kg. Die maximale Anhängelast beträgt 2000 kg, die maximale Dachlast 75 kg. Damit bleibt der Plug-in-Hybrid voll reisetauglich und kann schwerere Anhänger ziehen als viele reine Benzin- oder Diesel-Kombis der Mittelklasse.

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Verbrauch, Ladezeiten und Emissionen

Für die Gesamtbetrachtung der Alltagstauglichkeit sind die Verbrauchs- und Ladeangaben entscheidend. Im WLTP-Zyklus beziffert Volvo die elektrische Reichweite gesamt mit bis zu 98 km und die elektrische Reichweite innerorts mit bis zu 113 km. Der gewichtete kombinierte Stromverbrauch wird mit 12,1 kWh je 100 km angegeben, die CO2-Emissionen gewichtet kombiniert mit 47 g/km. Damit bewegt sich das Modell deutlich unter den Emissionswerten eines vergleichbaren Mild-Hybrid-Benziners.

Die Batterieladedauer von 0 bis 100 Prozent bei zweiphasiger Ladung mit 16 Ampere nennt Volvo mit 3 Stunden. Im Alltag bedeutet das, dass sich die Hochvoltbatterie bequem über Nacht oder während eines längeren Aufenthalts am Arbeitsplatz vollständig laden lässt, sofern eine geeignete Wallbox oder ein entsprechender AC-Ladepunkt zur Verfügung steht.

Vergleich mit dem Volvo V60 B4 Mild-Hybrid

Um die Stellung des Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid innerhalb der Baureihe einzuordnen, lohnt der Blick auf den verbreiteten Mild-Hybrid V60 B4. Diese Benzin-Mildhybrid-Variante setzt ebenfalls auf einen Vierzylinder-Ottomotor mit 1969 cm³ Hubraum, erreicht jedoch eine Systemleistung von 145 kW beziehungsweise 197 PS und ein maximales Drehmoment von 300 Nm. Der ADAC listet diese Leistungsdaten für den V60 B4 Essential DKG Mild-Hybrid. Damit liegt der Plug-in-Hybrid mit 335 kW und 455 PS deutlich darüber und bietet ein mehr als doppelt so hohes Systemdrehmoment.

Beim Verbrauch kombiniert nach WLTP gibt der B4 Mild-Hybrid 6,2 Liter Super je 100 km an. Dem gegenüber steht beim V60 Recharge Plug-in Hybrid ein deutlich niedriger gewichteter kombinierter CO2-Wert von 47 g/km sowie die Möglichkeit, einen Großteil der täglichen Fahrten rein elektrisch zu absolvieren. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt vom klassischen Verbrennerbetrieb hin zu elektrischem Fahren mit gelegentlicher Langstrecke unter Benzinnutzung.

Preisniveau und Einordnung im Segment

Beim Einstiegspreis zeigt sich der Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid klar im oberen Bereich der Mittelklasse-Kombis. In der ADAC-Auswertung aktueller Modelle werden Grundpreise von knapp 60.000 Euro und darüber genannt; so liegt etwa der Volvo V60 T6 Plug-in-Hybrid in der Nähe von 59.990 Euro, während andere Ausstattungslinien des V60 Kombi bei 58.950 Euro und höher starten. Plug-in-Hybrid-Varianten wie der V60 T8 Plus Dark AWD Geartronic bewegen sich typischerweise in einem Bereich ab etwa 60.000 Euro.

Im Vergleich zur Mild-Hybrid-Variante V60 B4, die laut ADAC mit einem Grundpreis von über 60.000 Euro in einer gehobenen Ausstattungslinie geführt wird, liegt der leistungsstarke Plug-in-Hybrid preislich ähnlich hoch oder leicht darüber. Käufer erhalten beim Plug-in-Hybrid dafür eine deutlich höhere Systemleistung, die konfigurierbare elektrische Reichweite und eine messbar geringere CO2-Bilanz bei Nutzung der Ladeinfrastruktur.

Verantwortlich für Entwicklung und Produktion des Volvo V60 Recharge Plug-in Hybrid ist Volvo Car AB beziehungsweise die zugehörige Marke Volvo mit Sitz im schwedischen Göteborg. Für den deutschen Markt erfolgt der Vertrieb über Volvo Car Germany GmbH mit Sitz in Köln. Innerhalb der Modellpalette markiert der V60 Recharge Plug-in Hybrid die Schnittstelle zwischen klassischen Verbrenner-Kombis und rein elektrischen Modellen.

Den Original-Beitrag findest du zum weiterlesen auf ad-hoc-news.de.

 

 

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